Bands


 

Brett Dennen

Brett Dennen kommt aus Kalifornien. Das hört man. So laid back und relaxed wie der Sänger daherkommt. Wie er entspannt mit Kollegen zusammenarbeitet, wie er sich seine Songs eher erspielt denn komponiert: „Ich betrachte mich selbst als einen Musiker, der sich eher auf sein Gehör verlässt, als einer, der im traditionellen Sinn ausgebildet ist.“ Kein Wunder also, dass der Rolling Stone ihn zu einem von „10 Artists to watch“ erkoren hat. Aber auch, wie er sich in seiner Heimat einsetzt, nötigt Respekt ab, zum Beispiel im Mosaic Project, das sich der Aufgabe gewidmet hat, Kinder und Jugendlichen in Workshops Wege zu einem friedlichen Zusammenleben aufzuzeigen. Bei so viel sozialem Engagement passt ja auch der Titel des jüngsten Albums ganz gut: „Hope For The Hopeless“.

Und wenn Musiker tatsächlich Menschen Mut machen können, dann gehört Brett Dennen definitiv zu denen, die das tun. Denn, wir wiederholen uns gern, so engagiert, so emanzipiert von den Vorbildern (Bob Dylan, Paul Simon, Joni Mitchell oder Bob Marley) und ihnen trotzdem so verhaftet und verpflichtet und gleichzeitig relaxed wie der junge Mann sind nicht viele. Den stört es nicht einmal, seine Songs als Lagerfeuermusik zu bezeichnen, eine Einordnung, die sonst eher für schlecht nachgeahmte John-Denver-Country-Roads-Soße reserviert ist. Aber wenn man Brett Dennen hört, vornehmlich auf der Bühne, wie er mit seiner Gitarre und einer Band seine Songs erster Güte spielt, wünscht man sich doch noch einmal an die Strände Kaliforniens, mit einem Musiker wie ihm an der Seite, in den Sonnenuntergang


More info:

 

BACK


News - Contact - NWL - Press - Links - Recommend site - Data Protection - Imprint