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Rolling Stone Weekender - Friska Viljor




 

Friska Viljor

„We don’t care what you tell us, old man“, singen die Schweden auf einem ihrer bekanntesten Lieder. Ein Satz, dessen Übermut und freche Emanzipation exemplarisch ist für eine Band, von der so ziemlich jedes Lied so klingt, als könnte es in der kathartischen Schlüsselszene eines Coming-of-Age-Films laufen. Sie fahren die schweren Geschütze auf. Streicher, gut gelaunte Bläser, „Born to Run“-Glockenspiele, viele „Oh“-Gesänge, alles episch und mit überschwänglicher Energie, der es sich nur schwer entziehen lässt. Die Melodiebögen sind so freundlich, dass sie Belle & Sebastian wie John Zorn aussehen lassen.

Friska Viljor besteht im Kern aus Daniel Johansson und Joakim Sveningsson, zwei Schweden, die sich vor über zehn Jahren in einer Stockholmer Kneipe kennen lernten und die, so geht die Geschichte, am selben Abend noch betrunken im Aufnahmestudio landeten und das erste Lied einspielten. In Hamburg spielten sie bald ihre ersten Konzerte außerhalb Schwedens und wurden viel populärer als in ihrem Heimatland. Weil sich in ihren maximalistischen Sound auch immer mal wieder eine Mandoline verirrte, wurde die Band in den späten Nullerjahren zunächst als Teil der damals schwer populären Neo-Folk-Bewegung rezipiert, aber mittlerweile ist klar, dass sie kompromisslose Popmusik machen, ohne Dichterpose und Leidensgestus. Mittlerweile haben sie beide Familien und in ihre Texte schleichen sich ernstere Beobachtungen. Ihr bisher letztes Album, „My Name Is Friska Viljor“, erschien vor zwei Jahren.

friskaviljor.net

 


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