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Rolling Stone Weekender - Kevin Morby




 

Kevin Morby

Kevin Morby wurde in Texas geboren. Seine Familie ist schon kurz nach seiner Geburt weiter nach Norden gezogen, und er selbst ist dann als junger Erwachsener nach Brooklyn gegangen und später an die Westküste gezogen. Mit dem alten Amerika, das seine in der Countrytradition geerdeten Lieder beschwören, hat der echte Morby möglicherweise gar nicht so viel zu tun. Nichts könnte egaler sein. Der Cowboyhut steht ihm gut. Er singt in alten Bildern; er wartet zum Beispiel am Bahnhof mit der Fahrkarte in der Hand auf den Zug, und man kann sich denken, dass es sich nicht um ein Ticket handelt, das er aus dem Internet ausgedruckt hat, und dass der Zug eine westwärts fahrende Dampflok ist, die irgendwo im Staub zum Stehen kommen wird.

Sein erstes Album „Harlem River“ erschien 2013. Mehr muss man nicht wissen: Morby hat ein Album über New York City geschrieben und es „Harlem River“ genannt. Die zeitlose Natur kümmert ihn also mehr als das vergängliche Treiben der Stadtmenschen. So auch bei „Singing Saw“, seinem besten Album, das letztes Jahr erschien. Da erschließt er sich seine neue Heimat Los Angeles über das Heulen der Koyoten in den Hügeln. Mit „City Music“, seinem neuesten Album (es ist das vierte in fünf Jahren), widmet er sich ganz offiziell den Städten. Die Zeilen aber, die im Ohr bleiben, sind: „I have loved many faces, many places/ All aboard my train, but depart at different stations.“ In Texas wurde er geboren und man bildet sich ein, das in seinen Liedern zu hören.

kevinmorby.com

 


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