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Rolling Stone Weekender - Low Roar




 

Low Roar

Ryan Karazija besteht darauf, dass seine Musik nichts mit Island zu tun hat. Der Kalifornier ist vor sieben Jahren nach Reykjavik gezogen und hat da, nach dem Ende seiner ersten Band Audrye Sessions, das Projekt Low Roar gegründet. Der Ambient-Charakter seiner Lieder lassen diese eher nach vorsichtigen Skizzen als nach ausformulierten Stücken klingen, und die alles dominierenden atmosphärischen Drones würden sich gut als Filmscore machen. Aufnahmen der unwirklich anmutenden isländischen Landschaft könnten sie gut untermalen. Aber mit Island hat das ja alles nichts zu tun, behauptet Karazija. Er wird wohl häufig darauf angesprochen, und man kann verstehen, dass ihn das nervt. Die Autorenschaft soll ja seine sein, und nicht die Islands. Mittlerweile ist er nach Polen gezogen.

„Once In A Long, Long While“ heißt sein aktuelles Album. Es wurde von einer Trennung beeinflusst und von, wie er sie nennt, „massiven Panikattacken“. Die Musik ist aber weniger eine klangliche Abbildung von Angstzuständen und mehr eine Art Gegengift. „Don’t Be So Serious“ heißt das erste Lied; eine Aufforderung, sich selbst und das eigene Leiden nicht so ernst zu nehmen. Die Aufnahmen zum Album seien eine kathartische Erfahrung gewesen. Es gehe ihm nun viel besser als vorher. „Das war das bisher schwierigste Album für mich“, sagt er. „Manchmal, wenn ich eines der Lieder live spiele, versetze ich mich wieder zurück in die Zeit, als ich das Album geschrieben habe, und dann schlägt die Erinnerung zu. Es nimmt mich dann immer noch mit.“

lowroarmusic.com

 


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