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Rolling Stone Weekender - Strandkonzert: Perry O'Parson




 

Strandkonzert: Perry O'Parson

In Truman Capotes „Kaltblütig“ denkt sich der Häftling Perry Smith eine Band aus, um in seiner Zelle nicht wahnsinnig zu werden. Er nennt sein imaginäres Ein-Mann-Orchester Perry O’Parson. Das Folk-Projekt um den Hamburger Marcel Gein gab sich als Referenz an Capote vor einigen Jahren den Namen Perry O’Parson, leicht abgewandelt also, „in der Hoffnung, nicht verklagt zu werden“. Mit Perry O’Parson singt Gein in englischer Sprache, unter seinem Klarnamen veröffentlicht er zudem deutschsprachige Lieder. Die erste größere EP mit O’Parson, „Borderline & Field“, erschien 2010. Damals sagte er, als er gebeten wurde, die Klangästhetik seines Projekts zu beschreiben, man solle sich „Wonderwall“ von Oasis vorstellen, mal etwas ruhiger und mal etwas aggressiver.

Mit der folgenden Veröffentlichung, „Bad Harvest“ von 2012, bewegte sich die Band aber noch deutlicher in Americana-Gefilde, und O’Parson, das fiktive Alter Ego von Gein, wandelte sich zu einem über Zugwagons hüpfenden Troubadour. Die angepeilten Zeichen liefert er in der offiziellen Bandbeschreibung gleich mit. Mit Zigarette im Mundwinkel solle man sich diesen O’Parson vorstellen, nach Whisky riechend, „ein Hobo auf dem Zug des Lebens“ mit einer wehmütigen, vom Leben gezeichneten Stimme. Dieser O’Parson zeige der Welt, dass anständige Folkmusik nicht aus den Staaten kommen müsse. Auf dem Cover der Platte ziehen Rauchschwaden über ein Feld. Man denkt zunächst an einen Zug in der Ferne, aber bei genauem Hinsehen entdeckt man das Feuer.

perryoparson.de

 


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