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Rolling Stone Weekender - The Dead South




 

The Dead South

Das Musikvideo zu ihrem Lied „In Hell I’ll Be In Good Company“ wurde auf YouTube über 21 Millionen Mal angeschaut. Man sieht zunächst einen Mann mit weißem Hemd und schwarzen Hosenträgern eine Landstraße entlanggehen, in den Händen ein Streichinstrument, eine Zwei-Ton-Bassfigur zupfend und dazu pfeifend. Er stellt sich neben seine drei Bandkollegen, die ebenfalls weiße Hemden und schwarze Hosenträger tragen und dazu auch noch Hüte aufhaben. Einer von ihnen hat ein Banjo umgeschwungen, auf dem er auch gleich loslegt. Die anderen fangen an zu schnipsen. Dann die Stimme: Wettergegerbt, sich überschlagend, mit amerikanischem Twang. „Oh Lord, I ain’t coming home with you”, heißt es. Und: „In Hell I’ll Be In Good Company“.

Dabei sind die vier Quasi-Bluegrass-Musiker keine Amerikaner. Die Band hat sich in Regina in der kanadischen Provinz Saskatchewan gegründet. Das Klischee, dass die Kanadier wie ihre Nachbarn aus dem Süden seien, nur etwas zurückhaltender und höflicher, bestätigt sich hier nicht. Der Body-Count in ihren Songtexten ist beachtlich, selten wird in einem Lied kein Blut vergossen. Sie seien große Fans von Tarantino und Spaghetti-Western, sagen sie. Der Westernmythos, den sie verfolgen, ist also der der moralischen Ambiguität; selbst die Helden sind hier zwielichtige Gestalten. Zudem kommen die Mitglieder alle vom Punk und kaschieren ihre raue musikalische Sozialisierung auch nicht. Das Debüt „Good Company“ erschien 2014, ihr aktuelles Album „Illusion & Doubt“ Ende 2016.

thedeadsouth.com

 


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