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William Fitzsimmons

William Fitzsimmons ist zweifelsohne eine ziemlich außergewöhnliche Erscheinung. Er wächst als jüngstes Kind blinder Eltern in einem Vorort der Stahlmetropole Pittsburgh in Pennsylvania auf. Da die Familie nicht wie andere über visuelle Eindrücke kommunizieren kann, ist sein Elternhaus von unzähligen Klängen erfüllt, die das ersetzten, was das Auge eben nicht sieht – von den Klängen unterschiedlicher Pianos, Gitarren und Posaunen, sprechender Vögel und klassischer Plattenaufnahmen ebenso wie vom gemeinsamen Singen, von den allabendlichen Gutenachtgeschichten und vom Dröhnen einer echten Pfeifenorgel, die sein Vater eigenhändig eingebaut hat. Wenn nicht die Klassikplatten des Vaters durch die Wände schallen, dann lauscht der kleine William unter der Ägide seiner Mutter den Folksongs von James Taylor, Joni Mitchell, Bob Dylan und Simon & Garfunkel. Zum Ende seiner Schulzeit beherrscht Fitzsimmons eine ganze Reihe von Instrumenten ziemlich perfekt.

Gesellschaftliche Stellung, kommunikative Fertigkeiten und das Wissen um eine wirksame Rasurtechnik sind allerdings ganz offensichtlich auf der Strecke geblieben. Fitzsimmons' musikalischer Werdegang verläuft eher ungewöhnlich. Eine Therapie-Ausbildung und die Arbeit als Psychotherapeut lassen ihm jahrelang kaum Zeit für sein Hobby. Im letzten Semester seiner Ausbildung schließlich kratzt er seine knappen Ersparnisse zusammen und legt sich billiges Aufnahme-Equipment zu, um wieder Songs zu machen und einzuspielen (die dann später als Debütalbum erscheinen). Nachdem er sein Ziel erreicht und die Anerkennung als niedergelassener Therapeut in der Tasche hat, hängt William diesen Beruf an den Nagel, um sich voll und ganz seiner Lieblingsbeschäftigung zu widmen: dem Songwriting. Dies sei sein wirkliches Ding, liege ihm am meisten.

Was Fitzsimmons sein möchte, liegt irgendwo zwischen singendem Therapeuten und liedermachendem Coach – jemand, der Songs nutzt, um Themen und Fragen anzusprechen, die ihm am Herzen liegen. Fitzsimmons‘ Stil ist geprägt von den frühen Folkeinflüssen durch die Musik seiner Mutter und von der fein ziselierten Instrumentierung der Musik des Vaters. Oft wird er mit Musikern wie Sufjan Stevens, Iron & Wine und dem späten Elliott Smith verglichen, nicht nur wegen seiner ganz eigenen Form des Songwriting und seiner Vorliebe für elementare und tief bewegende Themen, sondern auch wegen seiner organischen und farbenfrohen Melodien und Arrangements. Seine ersten beiden Alben hat er vollständig in Eigenregie produziert.

Das aktuelle Album „The Sparrow And The Crow” ist sein erstes Studioalbum und wurde von Marshall Altman in den Galt Line Studios in Los Angeles produziert. In seinen zumeist melancholisch eingefärbten Texten – das aktuelle Album entstand angeblich im Gefolge der eigenen Scheidung – ist immer auch ein Silberstreif der Hoffnung präsent. Und obwohl William Fitzsimmons‘ Karriere als Songwriter gerade erst begonnen hat, haben ihm bereits renommierte Zeitschriften wie „Billboard“, „Paste Magazine“ und „Performing Songwriter Magazine“ Artikel gewidmet und seine Songs wurden in TV-Sendungen wie „Grey’s Anatomy“ und „Army Wives“ gefeatured.


Mehr Infos: www.williamfitzsimmons.com | www.myspace.com/williamfitzsimmons


 

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