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Jaill

Wer in Panik gerät, der solle doch zunächst einmal auf zehn zählen. So lautet der bekannte Ratschlag von Jaill in ihrem Stück „The Stroller“. Wer Musik wie Jaill machen will, so lautet dagegen unser Ratschlag, zähle einfach „one, two, three, four“ und lege los, vermische Punk- und Garage-Sounds mit Lo-Fi-Surf-Gitarren und einer Stimme die zwischen monotonem Lou-Reed-Genäsel und fröhlich-offener Westküsten-Popmusik pendelt. Ach, dazu komme man noch aus Milwaukee, WI, der Brew City (genauso wie übrigens Al Jarreau und die Violent Femmes). Am Ende muss man dann noch beim untergründigen Qualitätslabel SubPop unterkommen, eine Platte wie „That’s How We Burn“ aufnehmen und sich von der Kritik überraschen lassen – Wie konnten wir eine solch grandiose Band bislang übersehen? – bis euphorisch – „Leuchtende Gitarren und verstärkte Energie hüpfen wie ein Kieselstein über die intensiven Texte von Kirchner, nur um in kurzen Ruhemomenten zu versinken“. Oder man hört einfach Jaill an. Der Wechsel zu SubPop hat dem Quartett schon allein deswegen ganz gut gefallen, weil sie das neueste Album nicht wieder wie den Vorgänger „There’s No Sky (Oh My My)“ im feuchten Keller eines Bestattungsunternehmens aufnehmen mussten: „It was awesome. They flew us out to Seattle and treated us like rock stars for the first time in our lives.“ Dazu kann man Jaill nur beglückwünschen, muss aber auch bestätigen, dass dieser neue Status durchaus gerechtfertigt ist. Unverschämt, eingängig, bewegend, dreckig, sarkastisch und neu. Nur fünf von vielen weiteren positiven Adjektiven, mit denen Jaill belegt werden.

 Mehr Infos und Musik unter www.jaill.net und www.myspace.com/jaill

 

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