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Rolling Stone Weekender - Ben Watt




 

Ben Watt

Über Ben Watts letztes Album, „Fever Dream“ von 2016, schrieb der Guardian: „Watt ist jetzt Anfang fünfzig und macht die beste Musik seiner Karriere.“ Üblicherweise machen Männer mit Anfang fünfzig die schlechteste Musik ihrer Karriere. Nicht mehr Sturm und Drang, aber auch noch nicht Spätwerk. Für Ben Watt aber ein kreativer Höhepunkt. Dabei

war er vorher ja auch schon gut. Auf der EP „Summer Into Winter“, zum Beispiel, die er 1982 mit Robert Wyatt machte, oder natürlich Everything But The Girl, dem Projekt, das

er Anfang der achtziger Jahre mit seiner damaligen Freundin und jetzigen Ehefrau Tracey Thorn gründete, als er noch nicht einmal zwanzig war. Sie spielten poppigen Jazz oder jazzigen Pop, leichte, elegante Lieder, mit sanft gehauchten Melodien, die man heute bei The xx noch nachhallen hört. Bis 1999 veröffentlichten Everything But The Girl zehn Alben.

Seitdem haben Thorn und Watt nicht mehr zusammengearbeitet, professionell zumindest nicht, verheiratet sind sie ja noch. Watt interessierte sich mit der Zeit immer mehr für elektronische Musik und wurde DJ, legte zum Beispiel in dem legendären Londoner Club Lazy Eye auf, Deep House und Techno, und entfernte sich für eine Weile ziemlich weit von der gelassenen Musik seiner Anfangszeit. Zuletzt gab er sich aber wieder dem Jazz-beeinflussten Songwriting hin und machte ganz geschmeidige Musik. Er arbeitete mehrfach mit dem ehemaligen Suede-Gitarristen Bernard Butler zusammen. Ach, und Bücher schreibt er auch. Wohl doch Sturm und Drang.

http://benwatt.com

 


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