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Rolling Stone Weekender - White Denim




 

White Denim

Eine Jamband, die sich weigert, langweilig zu sein––so schrieb der amerikanische Rolling Stone mal über White Denim. Das Quartett um Band-Urgesteine James Petralli (Gesang) und Steve Terebecki (Bass) ist bestens eingespielt, kommuniziert unternander quasi telepathisch, die Rhythmusgruppe verzahnt sich zu schmutzigen Grooves, dazu die durch

tausend Effektgeräte gejagte Gitarre und Petrallis energetischer Gesang. Ihre Lieder sind selten länger als vier Minuten, was in ihren Spielarten der Rockmusik – dem Begriff „Rock“ können bei White Denim wahlweise die Attribute „Psychedelic“, „Progressive“, „Southern“ oder „Garage“ vorangestellt werden – nicht selbstverständlich ist. Im Gegensatz zu vielen ihrer stilistischen Kollegen verlieren sie sich nicht in klanglichen Exkursionen, sondern spielen auf den Punkt. Bei aller Begabung haben sie nicht das Bedürfnis, mit selbstgefälligen Virtuositäten, die kein Ende nehmen, auf ihre technischen Fähigkeiten aufmerksam zu machen.

Das letzte Album, „Stiff“, aus dem Jahr 2016, war ein Neuanfang für die Texaner. Die Gründungsmitglieder Josh Block (Schlagzeug) und Austin Jenkins (Gitarre) hatten die Band verlassen, um in Ruhe mit dem Soulmusiker Leon Bridges an dessen Debütalbum arbeiten zu können. Die neuen Mitglieder Jeff Olsen und Jonathan Horne sind aber ein Glücksfall und geben der Band, die es immerhin seit 2006 gibt, neues Leben. Das Cover des letzten Albums zeigt eine Cartoonfigur mit Kakteen in der Unterhose. Mehr Energie geht doch nicht.

www.whitedenimmusic.com

 


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